Grünenthal gewährt Conterganopfern
7 Tage Freigang im Jahr !!!

Pressemitteilung vom 19.4.2016

Pressemitteilung_Gruenenthal_gewaehrt_Conterganopfern_7_Tage_Freigang_19_04_2016.pdf (227kB)

Überall knallen die Sektkorken; insbesondere wohl im Hause Grünenthal und bei deren Eigentümern Wirtz. Denn nach langem tiefsinnigen Grübeln darüber, wie man sich selbst gegenüber den Conterganopfern und der Öffentlichkeit besonders glaubwürdig als Wohltäter darzustellen vermag, feiert man nun jetzt den ultimativen Geniestreich: So konnten Conterganopfer am vergangenen Sonntag aus einer E-Mail-Nachricht verblüfft erfahren, dass die Grünenthal-Stiftung zur Unterstützung von Thalidomidbetroffenen in Aachen etwas ganz besonders Großartiges für sie alle hat. „Für bis zu 7 Tage (entspricht 168 Stunden) im Jahr können Betroffene,…, die Kosten für eine Begleitung über die Grünenthal-Stiftung abrechnen.“ so Tom Hermes und Susanne Schmitt-Degenhardt von der Grünenthal-Stiftung in dieser E-Mail. Um die außerordentliche Exklusivität dieses bahnbrechenden Angebotes zu unterstreichen, wird von der Grünenthal-Stiftung jedoch verlangt, dass die ausgewählten Kandidaten unter den Conterganopfern als Gütesiegel das Merkzeichen aG (außergewöhnliche Gehbehinderung) in ihrem Schwerbehindertenausweis vorweisen können. Neben der altbekannten Tatsache, dass die Grünenthaleigentümer sich selber ganzjährig rund um die Uhr Chauffeure leisten können, empfanden es kritische Contergan-geschädigte besonders interessant, dass die E-Mail-Nachricht über diese einzigartige Unterstützungsmaßnahme der Grünenthal-Stiftung am Sonntag von Udo Herterich, dem Vorsitzenden des Interessenverbandes Contergangeschädigter Nordrhein-Westfalen e.V. Hilfswerk für vorgeburtlich Geschädigte (Landesverband NRW) verbreitet wurde. Pikant daran ist, dass Herterich sich 2013 das Peer-to-Peer-Beratungsangebot seines Landesverbandes NRW von der Grünenthal-Stiftung mit 465.000 € hat finanzieren lassen. „Wer so üppig im warmherzigen Regen der unbeschreiblichen Wohltätigkeit Grünenthals baden durfte, der verteilt auch gerne großzügig das, was Grünenthal für die anderen Conterganopfer übrig lässt.“ sagt Andreas Meyer vom Bund Contergangeschädigter und Grünenthalopfer e.V. (BCG).


Lesen Sie zu diesem Thema bitte auch die nachfolgenden, chronologisch angeordneten Links:

http://www.gruenenthal-opfer.de/Pressemitteilung_Schwalen_vom_14_11_2013

http://www.gruenenthal-opfer.de/Ausschluss_Michael_Rosenberg

http://www.gruenenthal-opfer.de/Pressemitteilung_Herterich_Sedierung_17_10_2014

http://www.gruenenthal-opfer.de/Offener_Brief_M_Rosenberg_12_04_2016


Kontakt:

BCG - Bund Contergangeschädigter
und Grünenthalopfer e.V.
c/o Herr Andreas Meyer (1. Vorsitzender)
Dohmengasse 7 , 50829 Köln
Email: bcg-brd-dachverband@gmx.de
Webseite: www.gruenenthal-opfer.de
Telefon : 0221 / 9505101
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Mobil: 0172 / 2905974



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