60 Jahre Contergan - Petition für ein bundesweites Antikorruptionsgesetz

Pressemitteilung vom 26.09.2017

Anlässlich des 60. Jahrestages der Markteinführung des Arzneimittels Contergan durch die Firma Grünenthal GmbH am 1. Oktober 2017 fordert Andreas Meyer den am 24. September 2017 neu gewählten Bundestag durch eine Petition dazu auf, ein bundesweites Antikorruptionsgesetz zu erlassen!

Das Antikorruptionsgesetz soll bewirken, dass die für die Demokratie oftmals unseligen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Politik gar nicht erst entstehen oder/und für die daran Beteiligten mit empfindlichen Sanktionen belegt werden. Mit diesem Gesetz soll eine Bundesbehörde zur Bekämpfung der Korruption im Spannungsfeld von Wirtschaft und Politik mit staatsanwaltlichen Befugnissen gegründet werden.

Andreas Meyer: „Ich bin von Politikern dieses Landes durch das Conterganstiftungsgesetz zugunsten Grünenthals hinsichtlich meiner Schadensersatzansprüche enteignet und zur zwangsweisen Wohlfahrtsannahme verurteilt worden. Das ist entwürdigend. Und der Steuerzahler zahlt die Zeche. In Wirklichkeit bin ich Grünenthalopfer. Ich möchte niemanden etwas schuldig sein.“ Andreas Meyer ist selbst schwerst contergangeschädigt. Er ist Vorsitzender des Bundes Contergangeschädigter und Grünenthalopfer e.V. (BCG).

Der Ausgang des Conterganskandals erinnere ihn an viele andere Wirtschaftsskandale: Die Hauptschadenslast trage die steuerzahlende Allgemeinheit, die verursachenden Unternehmen zahlten nur einen Bruchteil oder gar nichts. Möglich mache dies nur die Politik. Skandalopfer und Allgemeinheit säßen in einem Boot. 30 Jahre lang habe er Mahnwachen vor Grünenthal organisiert. Nun möchte er den Menschen mit dem bundesweiten Antikorruptionsgesetz etwas zurückgeben. „60 Jahre Contergan sind genug! Politiker haben die Allgemeinheit vor Grünenthal und anderen Unternehmen nicht geschützt. Nun muss die Allgemeinheit vor korrupten Politikern geschützt werden.“ meint Meyer.

Meyer bittet alle Menschen, die Petition zu unterzeichnen.

Ferner lädt Meyer alle Organisationen, die sich für ein Antikorruptionsgesetz engagieren, dazu ein, mit ihm an diesem Projekt „bundesweites Antikorruptionsgesetz“ mitzuarbeiten.


Die Petition von Andreas Meyer können Sie unter dem folgenden Link unterschreiben und verteilen:


openpetition.de/!Antikorruptionsgesetz


Hintergrundinformation:

www.youtube.com/watch?v=E72XAGSpzn4&feature=youtu.be

www.gruenenthal-opfer.de/Pressemit_Gerichtverhand_15_02_2017


Kontakt:

BCG - Bund Contergangeschädigter
und Grünenthalopfer e.V.

c/o Herr Andreas Meyer (1. Vorsitzender)
Dohmengasse 7 , 50829 Köln
Email: bcg-brd-dachverband@gmx.de
Webseite: www.gruenenthal-opfer.de
Mobil: 0172 / 2905974



Die oben erwähnte Petition "60 Jahre Contergan - Für ein bundesweites Antikorruptionsgesetz!" finden Sie auch auf unserer Webseite.




Lesen Sie bitte unsere Pressemitteilung vom 13.2.2013 zur Gerichtsverhandlung am 15.2.2017.

Lesen Sie bitte unsere Pressemitteilung zur Weiterführung des Verfahrens ohne Vergleich vom 9.3.2017.

Lesen Sie bitte unsere Pressemitteilung vom 8.6.2017 zum derzeit noch nicht rechtskräftigen Urteil des Landgerichts Bonn vom 10.5.2017 und zur Berufungseinlegung.

Lesen Sie bitte unsere Pressemitteilung zu 60 Jahren Contergan vom 26.9.2017 und unsere Petition 60 Jahre Contergan - Für ein bundesweites Antikorruptionsgesetz!

Lesen Sie bitte dazu unsere Einladung zur Gerichtsverhandlung vor dem Oberlandesgericht Köln Andreas Meyer ./. Rechtsanwalt Karl Schucht am 15.2.2018.

Lesen Sie bitte unsere Pressemitteilung vom 06.02.2018 zur OLG Köln Gerichtsverhandlung am 15.02.2018.

Lesen Sie bitte dazu unsere Pressemitteilung zur Rechtskraft des OLG Köln Urteils Andreas Meyer ./. Rechtsanwalt Karl Schucht vom 04.06.2018.

Lesen Sie bitte auch die in der Conterganstiftung eingebrachte Beschlussvorlage zur Erweiterung des Prüfungsauftrages der Rechtsanwaltskanzlei GSK Stockmann & Kollegen auf das BMFSFJ vom 9.11.2018.

Lesen Sie bitte auch den Offenen E-Mail-Brief von Andreas Meyer an den Stiftungsratsvorsitzenden Christoph Linzbach (BMFSFJ) vom 30.04.2019.

Lesen Sie bitte unsere Pressemitteilung „Der Grünenthal-Mann aus dem BMFSFJ“ vom 29.05.2019.



Lesen Sie bitte zu Ihrer Orientierung nochmals eine Chronologie des Hintergrunds dieser Ereignisse.



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